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Die Ultra-Violett-Eigenblutbestrahlung nach Wiesner (UVB)

Die Bestrahlung des eigenen Blutes mit ultraviolettem Licht nach Wiesner (UVB) gehört zu der Gruppe der sogenannten Sauerstoffbehandlungen.

Hierbei ist das Ziel der Behandlung, das Blut des Patienten mit Sauerstoff anzureichern. Bei der UVB nach Wiesner geschieht dies auf folgende Weise:

Dem Patienten werden 50 ml Blut aus einer Vene meist, am Arm entnommen.

Diesem Blut werden 5 ml Zitronensäure, eine Substanz, die die Gerinnung des Blutes verhindert, beigegeben. Das Blut wird nun durch ein Glasröhrchen geleitet, wird darin mit ultraviolettem Licht bestrahlt und anschließend in die Vene des Patienten zurückgeleitet. Diese Behandlungsmethode versetzt die roten Blutkörperchen in die Lage, vermehrt Sauerstoff aufzunehmen und verbessert damit die Sauerstoffversorgung des Gewebes im Körper. Deshalb kann sich diese Behandlungsmethode erfahrungsgemäss bei folgenden Erkrankungen als hilfreich erweisen:

  • Durchblutungsstörungen
  • Arterielle Verschlusskrankheit (oder auch Schaufensterkrankheit genannt)
  • Diabetes mellitus
  • Alterssehschwäche des Auges (Macula Degeneration)
  • Wundheilungsstörungen
  • Entzündungen